Magdeburger Geschichte zum Anschauen und Anfassen
Wie lässt sich Stadtgeschichte erlebbar machen? Eine Doppelausstellung in der IHK Bildungsakademie am Alten Markt 8 in Magdeburg gibt darauf zwei ganz unterschiedliche Antworten: mit Aquarellen, die Ansichten unserer Stadt zeigen, und mit ersten haptischen Eindrücken aus zehn Epochen der Magdeburger Geschichte. Am vergangenen Montag durfte ich bei der Eröffnung dabei sein.
Besonders verbunden bin ich dem Verein „Auge der Geschichte zu Magdeburg e. V.“, dessen Arbeit ich seit einigen Jahren begleite. Sein Anliegen ist es, Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar zu machen. Dafür soll zwischen Johanniskirche und Ernst-Reuter-Allee eine Reihe lebensgroßer Skulpturen entstehen: zehn Persönlichkeiten aus zehn Epochen der Magdeburger Stadtgeschichte.

Einen Vorgeschmack bietet die Ausstellung, die in den kommenden Monaten in der IHK Bildungsakademie zu sehen ist. Einige der geplanten Figuren werden dort als etwa 30 Zentimeter große Modelle präsentiert. Wer ausgewählte Persönlichkeiten näher kennenlernen möchte, kann sogar mit ihnen „telefonieren“ – ein ungewöhnlicher Zugang zur Vergangenheit unserer Stadt.
Mit der Ausstellung sollen zugleich Spenden für die Umsetzung des Vorhabens gesammelt werden. Denn aus den Modellen sollen wetterfeste Figuren werden, die dauerhaft im öffentlichen Raum stehen können. Wer das Projekt unterstützen und sich ein Stück Magdeburger Geschichte nach Hause holen möchte, kann die Miniaturen auch erwerben – beispielsweise als besonderen Blickfang im eigenen Eingangsbereich.

So verbindet die Doppelausstellung künstlerische Ansichten Magdeburgs mit einer Idee, die Stadtgeschichte mitten in den Alltag holen möchte. Weitere Informationen zum Projekt und zu den Unterstützungsmöglichkeiten gibt es unter www.auge-der-geschichte-magdeburg.de.
Mich würde es sehr freuen wenn noch mehr dieses Projekt begleiten und finanziell unterstützen.


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