ÖFFENTLICHE AUFTRÄGE NUR BEI TARIFVERTRAG!

Bundes Arbeitsminister nimmt Forderung der AfA auf und will sie nun umsetzen. Eine gute Entscheidung wie ich finde.

Faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen gibt es dort, wo sich starke Gewerkschaften gemeinsam mit Arbeitgebern auf vernünftige Tarifverträge einigen. Dieses Erfolgsmodell muss in unserem Land wieder zur Regel werden!

Der Staat sollte verantwortungsbewusste Unternehmen belohnen, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ordentlich bezahlen. „Viele Bundesländer vergeben Aufträge nur an tarifgebundene Unternehmen“, berichtet Hubertus Heil. Auf Bundesebene gibt es so ein Gesetz bisher noch nicht. Das soll sich nach dem Willen des Bundesarbeitsministers aber ändern: „Ich finde nicht, dass wir mit Steuergeld noch Tarifflucht unterstützen sollten.“

Das sehen wir auch so! Du auch? Unterstütze uns und teile diesen Beitrag.

Wiederwahl

Gestern hat sich mein Ortsverein entschieden mir auch weiterhin ihr Vertrauen zu geben. Ich bedanke mich recht herzlich zur Wiederwahl als Stellvertreter Vorsitzender.

In diesem Jahr werden wir noch unsere Kandidaten und Kandidatinen für die Landtagswahl 2021 bestimmen, unser Wahlprogramm ausarbeiten und im nächsten Jahr ordentlich Wahlkampf machen.

Morgen geht es damit wieder los. An diesem Wochenende wird die AfA Salzlandkreis und große Teile des AfA Landesvorstandes in Klausur gehen. Themen sind die Auswirkungen von Covid-19 auf den Arbeitsmarkt, das Landeswahlprogramm der SPD, ein Treffen mit Rüdiger Erben sein ect.

Aber leider muss ich auch mitteilen das wir in diesem Jahr leider kein Spielplatzfest in Beyendorf Sollen ausrichten werden und vermutlich auch keinen Adventmarkt in Salbke. Bleibt alle gesund euer Matthias Görner

Kandidatin zur Landtagswahl 2021

Mein und der meines Ortsverein Steffi Meyer als Wahlkreisspitzenkandidatin im Wahlkreis 13, sie ist 37 Jahre, Stadträtin und tätig im öffentlichen Dienst.

Wir finden sie hat vieles das wir uns für eine Landtagsabgeordnete wünschen.

Mehr werdet ihr im Wahlkampf lesen und hören. 😉

Zwischenstand beim AMEOS Streik

Wie die Gewerkschaft ver.di heute bekanntgab, wurde im gemeinsam mit dem Marburger Bund geführten Tarifstreit mit den AMEOS-Kliniken in Bernburg, Aschersleben, Schönebeck und Haldensleben ein Zwischenergebnis erzielt, das für die nächsten 12 Monate einen Anstieg der Tabellenentgelte um bis zu 8,6% und Einmalzahlungen von bis zu 800 Euro vorsieht.

Die Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Katja Pähle, SPD, äußerste dazu: „Ich gratuliere der Gewerkschaft ver.di und dem Marburger Bund aber vor allem den Kolleginnen und Kolleginnen bei AMEOS zu ihrem tollen Erfolg. In einer der härtesten Tarifauseinandersetzungen, die das Land bisher gesehen hat, haben die Beschäftigten gezeigt, dass Kämpfen sich lohnt – auch gegen Widerstände und unfaire Methoden wie fristlose Kündigungen. Dafür und für ihre Arbeit haben sie unser aller Hochachtung verdient, die sich nun aber auch in dauerhaft besserer Entlohnung niederschlagen muss.“

Der stellvertretende Vorsitzende und arbeitsmarktpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Andreas Steppuhn, fügte hinzu: „Dieses Verhandlungsergebnis bringt ein erstes, konkretes Gehaltsplus für die Beschäftigten. Es darf aber nur die erste Etappe auf einem Weg sein, an dessen Ende ein komplett verhandelter Tarifvertrag stehen muss. Ich setze darauf, dass AMEOS weiter konstruktiv verhandelt – auch um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.“

Mehr dazu hier SPD Landtagsfraktion.

Kurzarbeitergeld erhöht und ALG I verlängert

+++ EINIGUNG IM KOALITIONSAUSSCHUSS +++

60 bis 67 Prozent Kurzarbeitergeld reichen bei vielen Betroffen nicht, um über die Runden zu kommen. Deshalb erhöhen wir das Kurzarbeitergeld für diejenigen, die es für ihre um mindestens 50% reduzierte Arbeitszeit beziehen: ab dem 4. Monat auf 70% (für Haushalte mit Kindern 77%) und ab dem 7. Monat auf 80% (für Haushalte mit Kindern 87%).

Außerdem verlängern wir das Arbeitslosengeld um drei Monate für diejenigen, deren Anspruch zwischen dem 1. Mai und 31. Dezember 2020 enden würde.

AfA Sachsen-Anhalt bescheinigt AfD Weltfremdheit und Realitätsverlust zur Forderung von Feldarbeit von Schülern

Magdeburg: Der AfA (Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD) Landesvorstand von Sachsen-Anhalt hat der AfD bei ihrer Forderung, Schülerinnen und Schüler als Ersatz für Saisonarbeitskräfte einzusetzen, Weltfremdheit und Realitätsverlust bescheinigt. Dies teilten die beiden Landesvorsitzenden Kornelia Keune und Mario Hennig im Nachgang einer Telefonkonferenz heute Montag, den 30. März 2020 in Magdeburg mit.

Den Rechtspopulisten sei es offensichtlich entgangen, dass die Schülerinnen und Schüler derzeit keine Ferien haben, sondern in mühseliger Hausarbeit ihren Unterrichtsstoff büffeln. Eine Herausforderung nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Eltern, die neben ihrer Arbeit jetzt auch als „Halbtagslehrer“ tätig seien. Keune und Hennig sprachen in diesem Zusammenhang den Lehrerinnen und Lehrern auch ein großes Lob aus, wie sie diese neue Situation in kürzester Zeit bewältigt hätten.

Wir brauchen keinen „Reichsarbeitsdienst 2.0“, der dann auch noch den Mindestlohn unterlaufen soll, indem kostenlose Arbeit gefordert wird.

Die AfA Sachsen-Anhalt empfahl daher einigen AfD-Vertretern, „ihr Parteisymbol, den Schaumschläger“ gegen eine Schaufel auszutauschen und sich besser selbst in Feldarbeit zu üben. Das vertreibe wirre Gedanken und helfe bei frischer Luft, in einigen Fällen vielleicht wieder einen etwas klareren Kopf zu bekommen, heißt es in einer Pressemitteilung abschließend.

Ortsverein im März

Eine wirklich bunte Märzsitzung haben wir erlebt. Bunt vorfallen an Themen wie die Wahlen eines Vorstandes (voraussichtlich im Mai 2020); aus dem Stadtrat: Situation im ZOO, Unterstützungen der Stadt für das Kaiser Otto Fest 2020, MVB, Aerosol Arena und die Schaffung einer Antidiskiminierungsstelle in Magdeburg sowie aus der Landespolitik Haushalt und Krankenhauslandschaft.

Also lohnt sich doch immer bei uns vorbei zu schauen. Wir reagieren auch gerne mal kurzfristig auf nachfragen.